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Update

Wurde ja schon lange nix mehr geschrieben...
Von meiner Seite aus lag das zum größten Teil an meinem ****** internet-provider.

Seit August ist natürlich vieeel passiert - tolle Konzerte, viel Sonne, wenig Schnee...Weihnachten, Berlin...aber das alles nochmal aufzuschreiben, hab ich echt keine motivation

am 22.2. war ich bei der Ton Steine Scherben Family (ok, es waren 3 von der Family und hollow Skai, der aus seinem neuen Rio-Buch las). Die Atmosphäre war scheiße, Gronau Rockmuseum, waren auch nur 20-30 leute da, aber die 3 alten Scherben waren dafür unerwartet gut! Haben diverse Scherben/Rio-Klassiker zum besten gegeben, und die Stimme des Sängers war wirklich ziemlich dicht an Rios!
Bin begeistert und möchte die leute nochmal sehen, mit besserem Publikum.
Christian am 26.2.07 15:24


Essen Rock City

Freitag war ein ebenso verregneter, aber dafür ungleich schönerer Tag.
Denn: In Essen war Stadtfest! Das allein ist nichts wirklich tolles, die Umstände machen es erst toll. Zum einen, weil es umsonst war, zum anderen, weil lauter nette Menschen da waren und, weil Pale, Olli Schulz & der Hund Marie sowie Tomte dort gespielt haben. Klingt doch schon besser, oder?

Okay, außer besagter netter Menschen ist das Publikum sehr nervig. Stadtfestpublikum. Bis zum Rand voll (der Platz mit den Leuten und die Leute mit Alkohol), die bei jeder noch so ruhigen Ballade Pogen, Crowdsurfen und Grölen wollen.
Egal, ein gut gelaunter Olli Schulz, der gar nicht so viel labert wie sonst, dafür aber ein schönes neues Lied spielt und natürlich nicht auf seine „Metall-Einlage“ verzichtet; ein Max Schröder, der so kommunikativ ist wie selten; ein mal wieder bestens aufgelegter Thees Uhlmann, der seltsame Geschichten von der „Band seiner Mutter“ erzählt; ein hopsender Dennis Becker und diverse andere Leute bringen das Publikum schnell in Vergessenheit (außer natürlich, wenn mal wieder ein Springerstiefel in meinem Gesicht landet).
Nach Olli Schulz spielt der etwas störende Martin Jondo (störend, weil niemand ihn kennt. Vor allem nicht der Sänger von Muff Potter), aber währenddessen kann man sich prima bei Falaffel oder Burger entspannen. Bei Muff Potter erwischen wir den Herrn Schulz dann dabei, wie er zwei unschuldigen, minderjährigen (?) Mädchen das Ohr abquatscht. Also wirklich.
Dann kommen Tomte. Und der Regen. Aber unterstellen? Nein, das geht leider nicht. Denn sie spielen „Korn und Sprite“, endlich einmal. Da kann man doch nicht dastehen, da muss man/ich in Pfützen herumhüpfen. Fast wie die ganzen besoffenen Essener, die aber inzwischen scheinbar zu fertig sind, um viel zu pogen.
Nach dem Lied geht es zurück durch den strömenden Regen zum Auto, während durch die Einkaufsstraßen Essens „Die Schönheit der Chance“ schallt.
Wieder zuhause erreicht mich ein Anruf von Daniel, Marc, Annika und deren Begleitern. Weil wir uns aus den Augen verloren hatten und uns nicht voneinander verabschieden konnten - War ein schöner Abend mit euch, hat mich gefreut euch zu sehen (ebenso, wie endlich mal einen gewissen Herrn Rock Rondezvous zu treffen).
Hannah am 29.8.06 21:14


Riding in the Rain

Oh je. Lange ist hier nichts geschrieben worden, dabei hätte es so viel zu erzählen gegeben. Schieben wir es auf fehlende Zeit und Motivation.

Dafür gibt es jetzt einen Bericht vom vergangenen Donnerstag:

In meiner Schule ist es so üblich, dass man zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 einen „Kennenlernnachmittag“ veranstaltet. Die Lehrer hatten sich überlegt, mit der ganzen Stufe eine Radtour zu machen. Super Idee, es gibt keine bessere Möglichkeit mit 100 Leuten gleichzeitig zu quatschen, als beim Fahrradfahren. Also wurden wir dazu aufgefordert, unsere Fahrräder samt Grillfleisch mit zur Schule zu bringen. Gesagt, getan. All jene, die nicht in Coesfeld wohnen und ihr Rad nicht bringen lassen können, legen also Donnerstag morgen die ersten 15 Kilometer zurück.
Um 12 Uhr geht es dann entgegen allen Protests von Seiten der Schüler, die bis zuletzt noch auf einen verregneten morgen gehofft hatten, los. Auch der Gewitter ankündigende Wetterbericht und die grauen Wolken am Himmel sind für die Lehrer keine ausreichenden Argumente. Der Weg ist knappe 15 Kilometer lang und führt geradewegs ins Nichts. Nach einer guten Stunde erreichen wir unser Ziel, einen Grillplatz.
Es ist noch keine 10 Sekunden her, seit wir von unseren Rädern abgestiegen sind (das ist keine Übertreibung!), als es plötzlich wie aus Eimern zu gießen beginnt. Aus riesigen Eimern! Der Grillplatz verwandelt sich innerhalb weniger Minuten in ein Schlammfeld und wir uns in eine frierende, nasse Horde. Die einzigen, die unsere Unzufriedenheit nicht nachvollziehen können, sind unsere Lehrer, die sich in ein Auto verkrochen haben. Nachdem wir eine halbe Stunde im Regen gestanden haben, kommt von ihnen der Vorschlag, einfach unter den Bäumen zu grillen. Haha.
Nach einer weiteren halben Stunde dummen Rumstehens, in der sich das Grau am Himmel immer mehr verfestigt und alles den Anschein annimmt, als würde es nie wieder aufhören zu regnen, kommt von den Lehrern die verzweifelte Ansage, dass wir wenigstens noch Stufensprecher wählen sollten, wenn wir schon sonst nichts machen könnten. Die Wahl läuft natürlich ebenfalls etwas eigentümlich ab, weil niemand wirklich weiß, wer eigentlich zur Wahl steht und alles irgendwelche Namen auf aufgeweichte Zettelchen kritzelt.
Danach, endlich, kommt die Erlaubnis, nach Hause zu fahren. Während die einen noch telefonieren, um abgeholt zu werden, packen sich andere in Regenjacken ein und brechen mit den Fahrrädern auf, zum Teil liegen noch 25 Kilometer vor ihnen. Der lange Weg from the middle of nowhere nach Hause.

Bilanz des Ausflugs: Nie habe ich etwas sinnvolleres und spaßigeres gemacht. Dieses einmalige Erlebnis ist die Erkältung und die aufgeweichten Schulhefte, die man sich dabei holt, natürlich wert.
Hannah am 29.8.06 20:25


Keep cool now - stay rude now!

Die Sonne grillt alle und ich muss noch bis Ende Juni Mo-Fr bis abends vorm PC sitzen und Leute ertragen, die sich ihr Leben einfach zu schwer machen.
Wenn ich jetzt in meinem kleinen gut sortierten Platenladen in Friedrichshain sitzen würde wären die ganzen unerträglichen Menschen auf der Welt garkein Problem mehr.

Ich bleibe gelassen, denn bald ist Urlaubszeit. ein Melt!, ein Berlin und ein Prag.....was will man mehr....
(ok, es gibt auch seltsame Menschen für die Heidelberg die größte Erfüllung ist...)

Außer meine Vorfreude auf den Juli kundzutun hab ich nix weiter erzählen, denn das Thema was mich sonst noch bewegt ist hasserfüllt und deswegen nicht Sommertauglich. :-)

Here comes the sun
In diesem Sinn


PS: DEUTSCHLAND MUSS STERBEN!!!!
Christian am 13.6.06 16:51


Spanisch sprechende Italiener in Deutschland

Habe ich mich vor zwei Wochen noch beschwert, dass ich dringend Arbeit brauche? Tja, das hat sich inzwischen glücklicherweise geändert. Vor einigen Tagen erreichte mich ein Anruf, der meinen Ferienjob bestätigte – und damit auch den Urlaub in Prag. Juhu!
Samstag erhielt ich dann einen weiteren Anruf: Die italienische Eisdiele hier aus dem Ort. Ob ich nicht am morgigen Sonntag dort arbeiten könne, fragte der Chef.
Gesagt, getan. Sonntag Mittag finde ich mich dort ein, bekomme eine Schürze in die Hand gedrückt und los geht es mit Servieren, Putzen und Abräumen – angeleitet durch eine Studentin, die inzwischen seit zehn Jahren in der Eisdiele jobbt. Es ist natürlich ein idealer Tag, um mit so einer Arbeit zu beginnen: Sonntag, super Wetter und Schützenfestparade, die ausgerechnet an der Eisdiele vorbeizieht. Dementsprechend voll wird es auch im Laufe des Nachmittags, sodass ich ins Rennen und Schwitzen komme – dafür vergehen die Stunden aber auch wie im Flug. Das ich ständig irgendwelche Fehler mache, scheint alle anderen weit weniger zu stören als mich. Obwohl ich einem Mann heißen Kaffee übers Bein schütte, Milchshakes verschütte, eine Flasche auf den Boden schmeiße und Bestellungen vertausche hat meine Kollegin immer nur ein müdes Achselzucken dafür über. Ich solle mich nicht beunruhigen, die Leute kämen eh wieder. Da hat sie vermutlich Recht. Obwohl ich mir das bei manchen Gästen ganz und gar nicht wünsche. Unglaublich, worüber die sich beschweren können… „Wieso ist der Erdbeerbecher denn heute in einer blauen Schale, sonst ist die doch immer durchsichtig? Das kann ja wohl nicht sein…“ Oder Leute, die nach fünf Minuten schon an der Theke stehen und in angenervtem Ton fragen, wo denn ihr Eis bleibe, sie hätten ja schließlich keine Lust bis morgen früh zu warten. Herrje, sehen die denn nicht, dass der ganze Laden rappelvoll ist?
Bei all dem Stress bleibt kaum Zeit die anderen Angestellten kennen zu lernen. Nur über eines kann ich mich wundern: Wieso unterhalten sich die deutsche Studentin und die Frau vom Chef, die Italienerin (!?) ist, in fließendem Spanisch? Ein Rätsel, das es noch zu lösen gilt, wenn ich bald hoffentlich öfter in der Eisdiele arbeite und gutes Geld verdiene.
Hannah am 12.6.06 19:11


Abgefuckte Feelings

Heute fühle ich mich einfach mies. Ich ärgere mich, dass ich noch zwei Wochen zur Schule gehen muss, obwohl wir nichts mehr machen. Ich ärgere mich, dass es so heiß ist und ich mich wegen meiner Erkältung nicht in der Lage fühle, lange draußen in der Sonne zu sein. Ich ärgere mich, dass am kommenden Wochenende hier jede Menge los ist und in Berlin offenbar nichts. Ich ärgere mich, dass mein Nachhilfeschüler schon wieder abgesagt hat. Ich ärgere mich, dass ich keine Stimme mehr habe, nicht mal mehr ein Krächzen hervorbringe, dass ich nichts mehr rieche und schmecke.

Heute fühle ich mich einfach klasse. Ich freue mich, dass der Schulstress für dieses Schuljahr endlich ein Ende hat. Ich freue mich, dass es endlich Sommer ist. Ich freue mich auf den Theaterbesuch morgen. Ich freue mich auf das Konzert Mittwoch. Ich freue mich auf Berlin am Wochenende. Ich freue mich, dass das letzte Wochenende so wunderbar war. Ich freue mich auf die herannahenden Sommerferien und alles, was damit verbunden ist.
Hannah am 12.6.06 19:10


Wer überweist mir Geld?

Das meiste von dem, was ich vor hatte, habe ich inzwischen gemacht. Sogar gelernt habe ich: Dass ich unbedingt einen Ferienjob kriegen muss, damit meine Sommerferien so werden, wie sie bisher angedacht sind, dass die Ferienpläne organisatorisch noch stressig werden könnten und dass Schaubilder gleich viel hübscher aussehen, wenn sie bunt sind:

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Hannah am 30.5.06 21:43


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